Aktuelle Pressemitteilungen:

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Schwangerschaftsabbrüche in Thüringen im Jahr 2025 leicht rückläufig
Im Jahr 2025 wurden in Thüringen 2 845 Schwangerschaften vorzeitig beendet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 7,0 Prozent bzw. 215 Aborte weniger als im Vorjahr.

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Wanderungssaldo Thüringens 2025 erstmals seit 10 Jahren wieder negativ
Auslandszuzug kann Binnenwanderungsverluste nicht mehr ausgleichen
Nach vielen Jahren mit einem teils deutlichen Zuzugsplus ist im Jahr 2025 der Wanderungssaldo in Thüringen erstmals seit dem Jahr 2016 (−2 255 Personen) wieder negativ. Im Jahr 2025 verzeichnete Thüringen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 50 821 Zuzüge über die Landesgrenze. Dem standen 51 511 Fortzüge gegenüber. Für den Freistaat resultierte daraus ein Wanderungsverlust in Höhe von 690 Personen. Gegenüber dem Jahr 2024, als Thüringen noch ein Wanderungsplus in Höhe von 4 515 Personen aufwies, stellt dies einen Rückgang um insgesamt 5 205 Personen dar. Rein rechnerisch ist für die negative Wanderungsbilanz ursächlich, dass im Jahr 2025 (im Vergleich zum Vorjahr) die Zahl der Zuzüge (−6 966 Personen; −12,1 Prozent) viel deutlicher als die Zahl der Fortzüge (−1 761 Personen; −3,3 Prozent) zurückging.

2 924 Ehescheidungen im Jahr 2025 in Thüringen
Geringste Anzahl seit dem Jahr 1993
Im Jahr 2025 haben die Gerichte in Thüringen 2 924 Ehen geschieden. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 15 Scheidungen bzw. 0,5 Prozent weniger als im Jahr 2024. Zudem war dies auch der niedrigste Wert seit dem Jahr 1993. Damals wurden in Thüringen 2 643 Paare geschieden. Die Anzahl der geschiedenen Ehen in Relation zur Bevölkerung lag 2025 sowie im Jahr zuvor bei 1,4 Scheidungen je 1 000 Einwohner. 1993 gab es auf 1 000 Einwohner exakt 1 Scheidung.

Inflationsrate in Thüringen im April bei durchschnittlich 3,2 Prozent
Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im April 2026 durchschnittlich um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der Indexstand bei 126,2 (Basis 2020=100) und erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent. Besonderen Einfluss auf diese Entwicklung hatten die Güter Heizöl und Kraftstoffe. Ohne diese beiden Güter läge die Jahresteuerung bei 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Ausgabe 2025 des Faltblattes „Wirtschaft in Thüringen“ erschienen
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ist die Ausgabe 2025 des Faltblattes „Wirtschaft in Thüringen“ (Bestellnummer 80 102) erschienen. Darin finden sich neben gesamtwirtschaftlichen Angaben auch die wichtigsten Daten aus den Bereichen Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe, Bautätigkeit, Energie- und Wasserversorgung, Landwirtschaft und Beherbergungen, alles kompakt und übersichtlich dargestellt. Die Daten beziehen sich dabei auf das Berichtsjahr 2024 und bieten auch die Vergleichswerte zu 2023.

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Atypische Beschäftigung in Thüringen weniger verbreitet als im Bundesdurchschnitt
Zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2026
Nach den Ergebnissen des Mikrozensus gab es im Jahr 2024 in Thüringen 900 Tausend Kernerwerbstätige, von denen 12,7 Prozent in ihrer Haupttätigkeit atypisch beschäftigt waren. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai weiter mitteilt, waren das etwa 115 Tausend Personen. Damit lag der Anteil der atypisch Beschäftigten in Thüringen um 4,5 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt von 17,2 Prozent.
Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:
Thüringen aktuell
Die wirtschaftliche Lage verlief im Oktober 2025 im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe mit einer rückläufigen Tendenz. Im Vergleich zum Vormonat gingen sowohl der Umsatz als auch die Produktivität, Auftragslage und Beschäftigtenzahl zurück (bei 1 Arbeitstag weniger). Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg allein die Produktivität. Alle anderen Kennziffern lagen unter dem Vorjahresniveau (bei gleicher Anzahl der Arbeitstage).
Das Bauhauptgewerbe entwickelte sich dagegen im Oktober 2025 deutlich positiver. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Umsätze und die Produktivität. Die Zahl der Beschäftigten blieb fast konstant und nur der Auftragseingang ging zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen ebenfalls die Umsätze und die Produktivität, während die Auftragseingänge und die Beschäftigtenzahl rückläufig waren.
Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im Oktober 2025 weiter verringert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist sie jedoch erneut gestiegen.
Schuldenstatistik des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen
Der Staat steht stets vor der Aufgabe, die eigenen Finanzen im Blick zu behalten. Dies gilt umso mehr in einer Zeit, in der die finanziellen Herausforderungen immer größer werden. Dabei gelten Kommunen und kommunale Körperschaften als „Herzstück“ der Verwaltung und öffentlichen Infrastruktur. Aus diesem Grund werden eine präzise Übersicht und ein fundiertes Verständnis über die kommunalen Ausgaben und Schulden zunehmend wichtiger.
Baden-Württemberg und Thüringen im Vergleich: Einkommen der privaten Haushalte in den kreisfreien Städten und Landkreisen 1995 bis 2022
Unterschiede in den Einkommen der privaten Haushalte sind ein gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch bedeutendes Thema. In regionaler Hinsicht stehen 2 Aspekte im Vordergrund: Das Einkommensgefälle zwischen Stadt und Land und, auch noch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung, die Einkommensdiskrepanzen zwischen Ost und West. Beiden Fragen soll im vorliegenden Beitrag im Rahmen der Reihe „Baden-Württemberg und Thüringen im Vergleich“ nachgegangen werden, und zwar anhand von Daten des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ zum Einkommen der privaten Haushalte. Entsprechende Ergebnisse auf Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise liegen ab 1995 vor und reichen aktuell bis 2022.
Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht das Verfügbare Einkommen, also dasjenige Einkommen, das den privaten Haushalten für Konsum- oder Sparzwecke zur Verfügung steht. Es wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für private Haushalte an ihrem Wohnort nachgewiesen und ist somit die geeignete Größe für die Untersuchung regionaler Einkommensunterschiede. Auf Länder- und Kreisebene schließt dieser Indikator private Organisationen ohne Erwerbszweck mit ein.
Auswahl aus den Veröffentlichungen der letzten 90 Tage:




















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