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Prozent der Thüringerinnen und Thüringer sind 65 Jahre und älter




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Aktuelle Pressemitteilungen:

zur Pressemitteilung 171 vom 13. Juli 2026: „Hälfte der im Jahr 2025 neu zugelassenen Pkw hatten alternative Antriebe“ im PDF-Format

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Pressemitteilung 171 vom 13. Juli 2026

Hälfte der im Jahr 2025 neu zugelassenen Pkw hatten alternative Antriebe

Die Zahl der neu zugelassenen Personenkraftwagen verringerte sich im Jahr 2025 auf 47 332 Pkw-Neuzulassungen im Freistaat. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 0,5 Prozent weniger Neuzulassungen als im Jahr 2024. Die Zulassungszahlen von Personenkraftwagen mit alternativen Antriebsarten stiegen jedoch um 25,4 Prozent. Der Anteil der neuzugelassenen Pkw mit alternativen Antrieben lag bei 50,1 Prozent (Anteil 2024: 39,7 Prozent).

zur Pressemitteilung 170 vom 10. Juli 2026: „Zahl der Wohngeldhaushalte zum Jahresende 2025 gestiegen“ im PDF-Format

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Pressemitteilung 170 vom 10. Juli 2026

Zahl der Wohngeldhaushalte zum Jahresende 2025 gestiegen

Am 31.12.2025 bezogen 44 285 Thüringer Haushalte Wohngeld. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1 460 Haushalte bzw. 3,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Somit bezogen 4,2 Prozent aller Thüringer Privathaushalte am Jahresende 2025 Wohngeld.

zur Pressemitteilung 169 vom 9. Juli 2026: „Aufstiegs-BAföG: Zahl der Geförderten in Thüringen im Jahr 2025 auf konstantem Niveau“ im PDF-Format

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Pressemitteilung 169 vom 9. Juli 2026

Aufstiegs-BAföG: Zahl der Geförderten in Thüringen im Jahr 2025 auf konstantem Niveau

In Thüringen erhielten im vergangenen Jahr 5 437 Personen, davon 3 258 Frauen und 2 179 Männer, finanzielle Unterstützung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG bzw. Aufstiegs-BAföG). Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik blieb die Zahl der Geförderten im Vergleich zum Jahr 2024 nahezu unverändert (−22 Personen bzw. −0,4 Prozent). Der Fortbildungsberuf zum staatlich anerkannten Erzieher bzw. zur staatlich anerkannten Erzieherin war mit 2 713 Personen, wie auch in den 7 Jahren davor, am stärksten unter den Geförderten vertreten.

zur Pressemitteilung 168 vom 8. Juli 2026: „Bauleistungspreise für Wohngebäude im Mai mit durchschnittlich 5,5 Prozent stark angestiegen“ im PDF-Format

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Pressemitteilung 168 vom 8. Juli 2026

Bauleistungspreise für Wohngebäude im Mai mit durchschnittlich 5,5 Prozent stark angestiegen

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk), einschließlich Umsatzsteuer, lagen im Mai 2026 um 5,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum vergangenen Berichtsmonat (Februar 2026) verteuerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Bau von Wohngebäuden um 2,5 Prozent und erreichte einen Indexstand von 152,6 (Basis 2021=100).

zur Pressemitteilung 167 vom 7. Juli 2026: „Lebenserwartung in Thüringen erreicht neuen Höchststand<br><thin>Anstieg der Lebenserwartung zeigt sich in allen Altersgruppen</thin>“ im PDF-Format

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Pressemitteilung 167 vom 7. Juli 2026

Lebenserwartung in Thüringen erreicht neuen Höchststand
Anstieg der Lebenserwartung zeigt sich in allen Altersgruppen

Die Lebenserwartung der Thüringer Frauen und Männer ist im Jahr 2025 erneut vergleichsweise deutlich angestiegen. Dies geht aus den Angaben der für den Zeitraum 2023/2025 berechneten Sterbetafel hervor. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wird demnach ein in Thüringen neugeborenes Mädchen 83,38 Jahre alt (+0,24 Jahre im Vergleich zur Sterbetafel 2022/2024). Ein neugeborener Junge kann mit einem Alter von 77,73 Jahren rechnen (+0,35 Jahre im Vergleich zur Sterbetafel 2022/2024). Der Hauptgrund für den Anstieg der Lebenserwartung ist, dass die Jahre mit den pandemiebedingten höheren Sterbefallzahlen aus dem 3-jährigen Berechnungszeitraum herausgefallen sind. Die Lebenserwartung für die Thüringer Jungen und Mädchen hat damit nicht nur das Niveau der Jahre vor der Pandemie erreicht, sondern hat diese Werte sogar überstiegen. Zudem setzt sich auch das bereits vor der Pandemie beobachtete Muster des kontinuierlichen Anstieges der Lebenserwartung weiter fort.

zur Pressemitteilung 166 vom 7. Juli 2026: „Jährliche Aktualisierung des Unfallatlas: Berichtsjahr 2025 ab sofort einsehbar“ im PDF-Format

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Pressemitteilung 166 vom 7. Juli 2026

Jährliche Aktualisierung des Unfallatlas: Berichtsjahr 2025 ab sofort einsehbar

Im Jahr 2025 ereigneten sich auf den Straßen in Thüringen 5 894 Unfälle mit Personenschaden. Das waren 0,7 Prozent weniger Unfälle als ein Jahr zuvor. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ist mit einem Anteil von 64,3 Prozent der Großteil der Unfälle mit Personenschaden innerorts passiert.

Weitere Pressemitteilungen

Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:

Thüringen aktuell - Ausgabe April 2026 im PDF-Format öffnen

Bild: Thüringer Landesamt für Statistik

Dieses Werk ist lizensiert unter CC BY 4.0  

aus dem Monatsheft April 2026

Thüringen aktuell

Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten starteten mit einem Plus beim nominalen Umsatz und beim Auftragseingang (preisbereinigt) in das neue Jahr (im Vergleich zum Vormonat). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging der nominale Umsatz und Auftragseingang (preisbereinigt) zurück. Es ist zu beachten, dass die zugrundeliegende monatliche Erhebung Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten erfasst. Betriebe von Unternehmen mit 20-49 (in ausgewählten Wirtschaftszweigen ab 10) Beschäftigten berichten einmal jährlich in der entsprechenden Jahreserhebung. Schwankungen in den Beschäftigtenzahlen führen somit zu Anpassungen der Berichtskreise der Erhebungen. Dies gilt es bei der Auswertung der Erhebungsergebnisse, vor allem von Vorjahresvergleichen, zu berücksichtigen.

Im Januar 2026 verzeichnete das Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahresmonat einen nominalen Umsatzrückgang, allerdings stiegen die nominalen Auftragseingänge an. Auch im Baugewerbe sind mögliche Anpassungen des Berichtskreises aufgrund geänderter Beschäftigtenzahlen der meldepflichtigen Betriebe zu berücksichtigen.

Die Beherbergungsstätten in Thüringen erlebten zu Beginn des Jahres 2026 zwar einen leichten Anstieg der Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Die Gästezahlen gingen aber insgesamt zurück. Während die Zahl der inländischen Gäste ebenfalls sank, stieg diese bei den ausländischen Gästen leicht an.

Die Verbraucherpreise verzeichneten im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat einen leichten und im Vergleich zum Vorjahresmonat einen etwas deutlicheren Anstieg. Bei fast allen Hauptgruppen stiegen die Preise im Vergleich zu Januar 2025, insbesondere im Bildungswesen. Im Vergleich zu Dezember 2025 sanken die Preise für Bekleidung und Schuhe. Ausschlaggebend dafür waren Preissenkungen infolge der Rabattaktionen des Winterschlussverkaufes.

Im Januar 2026 verzeichnete Thüringen einen Anstieg der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat. Sowohl männliche als auch weibliche Arbeitslose waren betroffen, wobei der Frauenanteil leicht zurückging. Bundesweit stieg die Arbeitslosigkeit ebenfalls, wobei die neuen Bundesländer einen höheren Anstieg verzeichneten als die alten. Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren stieg sowohl in Thüringen als auch bundesweit an.

Aufsatz „Die amtliche Statistik im Spannungsfeld zwischen Nutzerbedarf und Bürokratieabbau - <br></thin>Eine Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftsdaten“ im PDF-Format öffnen
aus dem Monatsheft April 2026

Die amtliche Statistik im Spannungsfeld zwischen Nutzerbedarf und Bürokratieabbau -
Eine Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftsdaten

Statistiken vermessen das Land und seine Gesellschaft. Die amtliche Statistik spielt eine entscheidende Rolle im modernen Staat. Sie dient der systematischen Erhebung, Verarbeitung und Analyse von Daten, die für die unterschiedlichsten Nutzer von erheblichem Interesse sind, weil sie über unsere Lebensverhältnisse, die Wirtschaft und die Umwelt detailliert Auskunft geben. Der Zweck der amtlichen Statistik liegt darin, eine zuverlässige und objektive Informationsbasis für Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Bildung, Verwaltung, Journalismus sowie für alle anderen Interessenten bereitzustellen.

Statistik benötigt Daten. Regelmäßig und verstärkt in jüngerer Vergangenheit wird jedoch die Forderung erhoben, die mit den statistischen Datenerhebungen verbundenen, gesetzlich angeordneten Auskunfts- und Berichtspflichten zu reduzieren. Vor allem Unternehmen und ihre Verbände wenden sich mit dieser Erwartung an die Politik, die ihrerseits insbesondere durch Gesetzgebung zur Entbürokratisierung auf dieses Ziel hinwirken soll und hinwirken will.

Nicht nur die politischen Entscheidungsträger, sondern auch die Statistikämter haben sich dieser Forderung angenommen. Es werden Methoden und Verfahren auf den Prüfstand gestellt, um einerseits dem Interesse der Nutzer an einer möglichst umfassenden Datenbasis gerecht zu werden, andererseits die Auskunftspflichtigen zu entlasten.

Zwischen dem Nutzerbedarf, der sich vor allem an Zuverlässigkeit, Regelmäßigkeit, Aktualität, Kohärenz und Vergleichbarkeit des statistischen Datenangebotes ausrichtet, und der angestrebten Reduktion von statistischen Auskunftspflichten besteht allerdings ein Spannungsfeld. Zu dessen Auflösung kann ein Vorschlag beitragen, den die Kommission „Zukunft Statistik“6) unterbreitet hat und der am Ende dieses Aufsatzes aufgegriffen und modifiziert werden soll.

Aufsatz „Zukünftige Bevölkerungsentwicklung in den Thüringer Kreisen bis 2045 - <br></thin>
Ergebnisse der 4. regionalisierten 
Bevölkerungsvorausberechnung“ im PDF-Format öffnen
aus dem Monatsheft April 2026

Zukünftige Bevölkerungsentwicklung in den Thüringer Kreisen bis 2045 -
Ergebnisse der 4. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung

Seit der Veröffentlichung der 3. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung für die Thüringer Kreise 2023 sind nur wenige Jahre vergangen. Trotzdem haben sich die demografischen Entwicklungen gegenüber den damaligen Annahmen zum Teil deutlich verändert. Vor allem die Korrektur der Einwohnerzahl Thüringens durch den Zensus 2022 und der anhaltende Rückgang der Geburtenrate führten dazu, dass eine neue Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat erforderlich wurde. Sie kann als Grundlage für langfristige Planungen auf politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene dienen und aufzeigen, wie sich die Bevölkerung der Thüringer Kreise in den nächsten 2 Jahrzehnten entwickelt, wenn die neu formulierten Annahmen eintreffen. Der Aufsatz stellt die Annahmen und Ergebnisse der 4. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung (4. rBv) vor. Dabei werden sowohl die wesentlichen Kennzahlen für den Freistaat insgesamt als auch für die Thüringer Kreise bis 2045 erläutert. Zudem wirft der Aufsatz einen Blick auf die vergangene Entwicklung, da diese die Grundlage für die Vorausberechnung bildet.