Aktuelle Pressemitteilungen:

Neues Statistisches Monatsheft veröffentlicht
Methodenaufsatz zur Schuldenstatistik und Gastbeitrag zum Einkommen der privaten Haushalte in Baden-Württemberg und Thüringen
Das Thüringer Landesamt für Statistik hat ein neues Statistisches Monatsheft (1/2026) veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem den Aufsatz „Schuldenstatistik des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen“ sowie den Gastbeitrag „Baden-Württemberg und Thüringen im Vergleich: Einkommen der privaten Haushalte in den kreisfreien Städten und Landkreisen 1995 bis 2022“.

Bild: kasto (Adobe Stock)
Zahl der Gasthörenden an Thüringer Hochschulen im Wintersemester 2025/26 leicht gestiegen
Für das Wintersemester 2025/26 meldeten die Thüringer Hochschulen 249 Gasthörerinnen und Gasthörer, darunter 113 Frauen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 4 Gasthörerinnen und Gasthörer mehr als im vergangenen Jahr. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Anzahl der Gasthörerinnen und Gasthörer mit ausländischer Staatsangehörigkeit von 17 auf 28 Personen.

Bild: WINDCOLORS (Adobe Stock)
63,9 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 2024 in Thüringen
Tag der erneuerbaren Energien am 26. April 2026
Im Jahr 2024 wurden nach endgültigen Angaben in Thüringen 11 093 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugt. Dies entsprach einem Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie das Thüringer Landesamt mitteilte, wurden insgesamt 7 088 GWh Strom und damit 63,9 Prozent der Gesamtstrommenge aus erneuerbaren Energien für das allgemeine Versorgungsnetz zur Verfügung gestellt. 2023 belief sich der Anteil auf 67,3 Prozent.

Bild: Dennis112 (pixabay)
Unfallbilanz 2025
Leichter Anstieg der Unfälle insgesamt gegenüber dem Vorjahr
Im Jahr 2025 ereigneten sich in Thüringen insgesamt 51 939 Unfälle. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik nach endgültigen Ergebnissen mitteilt, stieg damit die Zahl der Unfälle gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent (+1 365 Unfälle).

3,2 Prozent mehr Unternehmen im zulassungsfreien Handwerk
Handwerkszählung in Thüringen 2024
Im Jahr 2024 waren in Thüringen nach endgültigen Ergebnissen insgesamt 17 323 selbstständige Handwerksunternehmen im zulassungspflichtigen und zulassungsfreien Handwerk tätig. Gegenüber dem Jahr 2023 waren das nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 232 Unternehmen weniger (2023: 17 555). Ein Wachstumsplus gab es im zulassungsfreien Handwerk. Hier stieg die Zahl um 3,2 Prozent auf insgesamt 1 987 Unternehmen. Im zulassungspflichtigen Handwerk wurden 15 336 Unternehmen gezählt. Dies entsprach einem Rückgang von 1,9 Prozent (2023: 15 630). Der Jahresumsatz im Thüringer Handwerk sank 2024 um 1,4 Prozent und betrug 15,5 Milliarden Euro (2023: 15,8 Milliarden Euro). Des Weiteren waren insgesamt 130 635 Personen im Handwerk tätig. Darunter wurden 17 717 Beschäftigungsverhältnisse auf geringfügiger Basis ermittelt.

Bild: franke 182 (Adobe Stock)
Die Städtefreundschaft
Weimar – Fulda
Zum Welttag der Partnerstädte am 26. April
Mit dem Welttag der Partnerstädte am 26. April wird weltweit die Bedeutung von Städtepartnerschaften für Demokratie, Frieden und gemeinsamen Austausch hervorgehoben. Dies nimmt das Thüringer Landesamt für Statistik zum Anlass, einen statistischen Blick auf die Städtefreundschaft zwischen Weimar und Fulda zu werfen.
Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:
Thüringen aktuell
Die wirtschaftliche Lage verlief im Oktober 2025 im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe mit einer rückläufigen Tendenz. Im Vergleich zum Vormonat gingen sowohl der Umsatz als auch die Produktivität, Auftragslage und Beschäftigtenzahl zurück (bei 1 Arbeitstag weniger). Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg allein die Produktivität. Alle anderen Kennziffern lagen unter dem Vorjahresniveau (bei gleicher Anzahl der Arbeitstage).
Das Bauhauptgewerbe entwickelte sich dagegen im Oktober 2025 deutlich positiver. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Umsätze und die Produktivität. Die Zahl der Beschäftigten blieb fast konstant und nur der Auftragseingang ging zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen ebenfalls die Umsätze und die Produktivität, während die Auftragseingänge und die Beschäftigtenzahl rückläufig waren.
Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im Oktober 2025 weiter verringert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist sie jedoch erneut gestiegen.
Schuldenstatistik des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen
Der Staat steht stets vor der Aufgabe, die eigenen Finanzen im Blick zu behalten. Dies gilt umso mehr in einer Zeit, in der die finanziellen Herausforderungen immer größer werden. Dabei gelten Kommunen und kommunale Körperschaften als „Herzstück“ der Verwaltung und öffentlichen Infrastruktur. Aus diesem Grund werden eine präzise Übersicht und ein fundiertes Verständnis über die kommunalen Ausgaben und Schulden zunehmend wichtiger.
Baden-Württemberg und Thüringen im Vergleich: Einkommen der privaten Haushalte in den kreisfreien Städten und Landkreisen 1995 bis 2022
Unterschiede in den Einkommen der privaten Haushalte sind ein gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch bedeutendes Thema. In regionaler Hinsicht stehen 2 Aspekte im Vordergrund: Das Einkommensgefälle zwischen Stadt und Land und, auch noch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung, die Einkommensdiskrepanzen zwischen Ost und West. Beiden Fragen soll im vorliegenden Beitrag im Rahmen der Reihe „Baden-Württemberg und Thüringen im Vergleich“ nachgegangen werden, und zwar anhand von Daten des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ zum Einkommen der privaten Haushalte. Entsprechende Ergebnisse auf Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise liegen ab 1995 vor und reichen aktuell bis 2022.
Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht das Verfügbare Einkommen, also dasjenige Einkommen, das den privaten Haushalten für Konsum- oder Sparzwecke zur Verfügung steht. Es wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für private Haushalte an ihrem Wohnort nachgewiesen und ist somit die geeignete Größe für die Untersuchung regionaler Einkommensunterschiede. Auf Länder- und Kreisebene schließt dieser Indikator private Organisationen ohne Erwerbszweck mit ein.
Auswahl aus den Veröffentlichungen der letzten 90 Tage:




















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