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Die berichtspflichtigen Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen meldeten im 1. Halbjahr 2026 kumulierte nominale Auftragseingänge in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 217,7 Millionen Euro (+20,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der nominale baugewerbliche Umsatz in der 1. Jahreshälfte bei rund 1,1 Milliarden Euro und somit 1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Der Trend zu weniger und kleineren Haushalten wird in Zukunft weiter anhalten. Das zeigt die neue Haushaltevorausberechnung des Thüringer Landesamtes für Statistik, die auf der Basis der 4. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung erstellt wurde. Die demografischen Ursachen für diese Entwicklung analysiert der aktuelle Aufsatz zur Haushaltevorausberechnung, welcher im Statistischen Monatsheft Juni 2026 enthalten ist. Die sinkende Einwohnerzahl Thüringens führt dazu, dass sich die Zahl der Haushalte bis 2045 gegenüber 2025 um 13,7 Prozent bzw. 148 Tausend auf 930 Tausend Haushalte reduzieren wird. Von diesem Rückgang werden alle Haushaltsgrößen betroffen sein.
Das Thüringer Landesamt für Statistik hat das Statistische Monatsheft für Juni 2026 veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem den Aufsatz „Weniger und kleinere Haushalte in Thüringen 2045 - Ergebnisse der neuen Haushaltevorausberechnung“. Des Weiteren wird ein Blick auf georeferenzierte Daten sowie Väter und Elterngeld geworfen.
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Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten registrierten im Berichtsmonat Juni 2026 (bei 4 Arbeitstagen mehr als im Mai 2026) einen nominalen Gesamtumsatz (inklusive sonstiger Umsätze) von rund 3,3 Milliarden Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belief sich der im bisherigen Jahresverlauf kumulierte Gesamtumsatz auf rund 18,0 Milliarden Euro und verblieb somit um 4,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (bei gleicher Anzahl der Arbeitstage).
Im Juni 2026 meldeten die berichtspflichtigen Thüringer Industriebetriebe einen Anstieg der Auftragseingänge und der Umsätze im Vergleich zum Vormonat. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, trugen sowohl höhere Inlands- als auch Auslandsaufträge und -umsätze dazu bei.
Im Jahr 2025 begannen 10 338 Personen in Thüringen eine Ausbildung gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO). Damit blieb nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gegenüber dem Jahr zuvor nahezu unverändert (+75 Personen; +0,7 Prozent). Die Zahl der Auszubildenden insgesamt stieg von 26 476 Personen am Jahresende 2024 auf 26 856 Personen (+1,4 Prozent) am Jahresende 2025.
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Im 1. Halbjahr 2026 wurden in Thüringen 849 Neubauwohnungen und 212 Wohnungen, die durch bauliche Veränderung entstehen sollen, genehmigt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Neubaugenehmigungen um 7,5 Prozent unter dem Wert des Bezugszeitraumes 2025.
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Im Jahr 2025 erhielten in Thüringen 19 119 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank die Zahl der Geförderten um 4 342 Personen bzw. 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte damit einen neuen Tiefststand. Die Geförderten im Jahr 2025 waren 14 334 Studierende und 4 785 Schülerinnen und Schüler.
Die Sommerferien in Thüringen gehen so langsam dem Ende entgegen. Ab 17. August heißt es für die Schülerinnen und Schüler nach 6 Wochen wieder die Schulbank zu drücken. Das bedeutet auch für die Eltern, dass sie Einschulungen planen, Zuckertüten packen und Schulmaterialien für das neue Schuljahr besorgen müssen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik mussten sie dafür in diesem Jahr deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Die Thüringer Gewerbeämter meldeten von Januar bis Juni 2026 mehr Gewerbeanmeldungen und weniger Gewerbeabmeldungen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich die Anzahl der Anmeldungen auf 6 812 Anzeigen (+630 Anzeigen bzw. +10,2 Prozent). Die Anzahl der Gewerbeabmeldungen sank dagegen auf 5 631 Anzeigen (−303 Anzeigen bzw. −5,1 Prozent).
In Thüringen waren nach den vorläufigen Ergebnissen des Mikrozensus 2025 mehr als ein Viertel (27,9 Prozent) der 443 Tausend Kinder, die bei ihren Eltern wohnten, bereits 18 Jahre und älter. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war der Anteil 10 Jahre zuvor (2015) mit 27,6 Prozent von 420 Tausend Kindern fast gleich groß. Demnach stieg die Gesamtzahl aller Kinder, die bei ihren Eltern lebten, seit 2015 um 23 Tausend Personen (+5,5 Prozent). Die Zahl der volljährigen Kinder im „Hotel Mama“ bzw. „Hotel Papa“ stieg im gleichen Zeitraum ebenfalls und zwar um 8 Tausend Personen (+6,7 Prozent) auf 124 Tausend erwachsene Kinder in Thüringer Familien.
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Nach den Erstergebnissen der europäischen Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) betrug im Jahr 2025 der Gender Pension Gap in Thüringen 15,4 Prozent. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, war das eine geschlechterspezifische Altersvorsorgelücke von 3 582 Euro. Betrachtet wurden dabei die durchschnittlichen Alterseinkünfte pro Jahr. Bei Männern lagen diese bei 23 212 Euro und bei Frauen betrugen sie 19 630 Euro. Dabei wurden Personen in die Berechnung einbezogen, die 65 Jahre und älter waren und eine Rente, Pension oder individuelle Vorsorge erhielten.
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Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden im Jahr 2025 in 25 der 529 Thüringer Kläranlagen während des Verfahrens zur Abwasserreinigung rund 17 Millionen Kubikmeter Klärgas (Rohgas) gewonnen. Rund 71 Prozent des Klärgasvolumens wurde in den eigenen Stromerzeugungsanlagen der Klärwerke verstromt. Weitere 2,5 Prozent wurden zu Heiz- und/oder Antriebszwecken eingesetzt und 3,2 Prozent waren Fackel- und Leitungsverluste.
Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im Juli 2026 durchschnittlich um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der Indexstand bei 126,5 (Basis 2020=100). Zum Vormonat Juni stiegen die Preise um 0,8 Prozent.
Der Sommer ist da – Erntezeit für Beeren, Pfirsiche, Melonen und viele andere Obstsorten. Nach Ergebnissen der Unterstichprobe der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) leisteten sich private Haushalte in Deutschland im Jahr 2023 durchschnittlich pro Monat für 21 Euro frisches oder gekühltes Obst, das waren 6 Prozent der Ausgaben für Nahrungsmittel. Davon entfiel mit rund 29 Prozent anteilig am meisten auf Stein- und Kernobst wie Äpfel und Birnen, gefolgt von Beeren (21 Prozent) sowie Datteln, Feigen und tropischen Früchten (19 Prozent). Die durchschnittlichen Ausgaben und die Struktur der Ausgaben für Obst beziehen sich auf das ganze Jahr sowie über alle Haushaltsgrößen und -zusammensetzungen.
Im Jahr 2025 wurden in Thüringen insgesamt 14 768 Personen rechtskräftig verurteilt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war mit 7 736 Personen mehr als die Hälfte aller Verurteilten in ihrer Vergangenheit bereits wegen eines oder mehrerer früherer Verbrechen oder Vergehen verurteilt worden.
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Im Jahr 2025 wurden an den Thüringer Hochschulen insgesamt 30 Habilitationen abgeschlossen. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war dies ein Rückgang um 26,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt. Den Nachweis einer Lehrbefähigung in einem wissenschaftlichen Fachgebiet haben 10 Frauen und 20 Männer erworben.
Die Thüringer Landwirte bestellten nach dem vorläufigen Ergebnis der Erhebung der Bodennutzung landwirtschaftlicher Betriebe, welche erstmalig als reine Verwaltungsdatenauswertung stattfand, im Jahr 2026 eine Ackerfläche von 597 000 Hektar. Darunter wurden 25 000 Hektar bzw. 4 Prozent ökologisch bewirtschaftet, wie das Thüringer Landesamtes für Statistik berichtet. Getreide zur Körnergewinnung (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) wird auf der größten Fläche angebaut. Zur diesjährigen Ernte stehen 336 000 Hektar im Feld. Das sind 11 000 Hektar bzw. 3 Prozent weniger als im Vorjahr.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik nach einer ersten Schätzung von Ende Juni 2026 mitteilt, wird eine Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix sowie ohne anderes Getreide zur Körnergewinnung) von rund 2,2 Millionen Tonnen erwartet. Nach dieser ersten Schätzung der Thüringer Landwirtschaftsbetriebe wird die diesjährige Ernte gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025 um 0,2 Millionen Tonnen bzw. 8 Prozent geringer ausfallen.
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Die Thüringer Polizei meldete im Mai 2026 insgesamt 4 540 Unfälle. Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik sank damit die Zahl der Unfälle gegenüber dem Vorjahresmonat um 158 Unfälle (−3,4 Prozent). Zum Vormonat stieg die Zahl der Unfälle dagegen um 308 Unfälle (+7,3 Prozent).
Das Thüringer Landesamt für Statistik hat das Statistische Monatsheft für Mai 2026 veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem die Aufsätze „Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023“ und „Die Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik der Europäischen Union auf Basis der NUTS 2024“. Des Weiteren wird ein Blick auf Väter und Elterngeld geworfen.
Im Jahr 2025 wurden in Thüringen 992 Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen abgeschlossen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg die Zahl der abgeschlossenen Verfahren im Vergleich zum Jahr 2024 um 70 Verfahren (+7,6 Prozent) und erreichte damit einen neuen Höchststand. Für 891 dieser im Ausland erworbenen beruflichen Ausbildungsnachweise wurde die vollständige oder eingeschränkte Gleichwertigkeit zu einer in Deutschland erworbenen Berufsqualifikation festgestellt bzw. anerkannt.
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Die berichtspflichtigen Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen meldeten im Zeitraum Januar bis Mai 2026 kumulierte, nominale Auftragseingänge in Höhe von 1,0 Milliarden Euro. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 211,2 Millionen Euro (+25,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der nominale, baugewerbliche Umsatz bei rund 806,2 Millionen Euro und konnte somit das Niveau des Vorjahreszeitraums noch nicht erreichen (−3,1 Prozent).
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wies die Lohn- und Einkommensteuerstatistik des Veranlagungsjahres 2022 für 1 083 987 Steuerpflichtige mit Wohnsitz in Thüringen ein zu versteuerndes Einkommen von insgesamt 34,2 Milliarden Euro aus. Das entspricht einem Zuwachs zum Vorjahr von 6,1 Prozent.
Auf 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner in Thüringen kamen zum Jahresbeginn 2026 durchschnittlich 572 zugelassene Pkw. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, stieg die Pkw-Dichte damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent leicht an. Damit lag die Pkw-Dichte in Thüringen leicht unter dem Niveau des Bundesdurchschnitts von 590 Pkw je 1 000 Personen.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ist die Ausgabe 2026 des Faltblattes „Bautätigkeit und Wohnungsbestand in Thüringen“ (Bestellnummer 80 127) erschienen. Darin finden sich Angaben zu Baugenehmigungen, Baufertigstellungen sowie Wohngebäude- und Wohnungsbestand in Thüringen. Die Daten beziehen sich im Wesentlichen auf das Jahr 2025.
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Nach vorläufigen Ergebnissen beläuft sich die im Ertrag stehende Spargelfläche in diesem Jahr auf insgesamt 222 Hektar (Stand Ende Juni 2026). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einen Rückgang der Anbaufläche um 20 Hektar bzw. 8 Prozent.
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Nach ersten vorläufigen Ergebnissen werden in diesem Jahr im Freiland auf 80 Hektar Erdbeeren angebaut. Gegenüber dem Erntejahr 2025 verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die im Ertrag stehende Anbaufläche um 16 Hektar bzw. 17 Prozent. Im Durchschnitt der vergangenen 6 Jahre standen in Thüringen 103 Hektar Erdbeerfläche im Ertrag.
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Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten registrierten im Berichtsmonat Mai 2026 (bei 2 Arbeitstagen weniger als im April 2026) einen nominalen Gesamtumsatz (inklusive sonstiger Umsätze) von rund 2,8 Milliarden Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belief sich der im bisherigen Jahresverlauf kumulierte Gesamtumsatz auf rund 14,7 Milliarden Euro und verblieb somit um 6,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (bei 2 Arbeitstagen weniger).
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Im Mai 2026 meldeten die berichtspflichtigen Thüringer Industriebetriebe einen Rückgang der Auftragseingänge und der Umsätze im Vergleich zum Vormonat. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, trugen sowohl niedrigere Inlands- als auch Auslandsaufträge und -umsätze dazu bei.
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