Aktuelle Pressemitteilungen:

Inflationsrate in Thüringen im Jahr 2025 bei 1,7 Prozent
Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im Jahr 2025 durchschnittlich um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024 gestiegen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der Indexstand im Jahresdurchschnitt 2025 bei 122,5 (Basis 2020=100).

3. November 2025: Rinderbestand ist leicht gestiegen
Nach einer Auswertung von Daten der HIT-Datenbank (Herkunfts- und Informationssicherungssystem) vom 3. November 2025 wurde für Thüringen ein Rinderbestand von 261 534 Tieren festgestellt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3 817 Rinder bzw. 1,5 Prozent mehr als zur letzten Erhebung am 3. Mai 2025 und 3 657 Rinder bzw. 1,4 Prozent weniger als zum Stichtag 3. November 2024.

Bild: destatis.de
Der Mikrozensus 2026 startet
Eine repräsentative Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik
Wie leben die Menschen in Thüringen? Wie entwickelt sich die Anzahl der Familien und anderer Lebensformen? Wie viel Wohnraum steht den Haushalten zur Verfügung? Wie steht es um die Bildungs- und Erwerbssituation der Bevölkerung? Gibt es im Haushalt einen Internetzugang? Antworten auf solche und andere Fragen, die die Bevölkerungs-, Haushalts- und Familienstruktur, den Arbeitsmarkt sowie die soziale und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft betreffen, gibt der Mikrozensus, die jährliche repräsentative Haushaltsbefragung in Deutschland.
Auch im Jahr 2026 wird dafür wieder durchschnittlich 1 Prozent der Bevölkerung befragt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, sind das in Thüringen über das Jahr verteilt rund 13 500 Haushalte.

Ausgabe 2025 des Faltblattes „Ausländische Bevölkerung in Thüringen“ erschienen
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ist die Ausgabe 2025 des Faltblattes „Ausländische Bevölkerung in Thüringen“ (Bestellnummer 80 111) erschienen. Das Faltblatt beinhaltet Tabellen und Grafiken unter anderem zur ausländischen Bevölkerung in den Landkreisen und kreisfreien Städten, zu ihrer Unterbringung, Erwerbstätigkeit und dem Empfang von Sozialleistungen, zu ausländischen Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden. Die Daten beziehen sich im Wesentlichen auf das Jahr 2024, betrachten aber teilweise auch die Entwicklung der vergangenen Jahre.

Bild: anncapictures (Pixabay)
Baupreise für Wohngebäude 2025 im Jahresdurchschnitt 3,2 Prozent über Vorjahresniveau
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk), einschließlich Umsatzsteuer, lagen im November 2025 um 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum vergangenen Berichtsmonat (August 2025) verteuerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Bau von Wohngebäuden um 0,3 Prozent und erreichte einen Indexstand von 146,1 (Basis 2021=100). Im Gesamtjahresdurchschnitt betrug die Steigerung zum Vorjahr 3,2 Prozent. Der Preisauftrieb der Jahre 2021 bis 2023 hat sich beruhigt. Die Betriebe begründeten Preissteigerungen nicht mehr mit Lieferengpässen von Baumaterialien, stattdessen wurden hauptsächlich höhere Lohnkosten, Materialpreissteigerungen und die aktuelle Marktlage angegeben.

Bild: Dennis112 (pixabay)
Fast ein Drittel weniger Unfälle mit Personenschaden und der dabei Verunglückten im Oktober 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat
Die Thüringer Polizei meldete im Oktober 2025 insgesamt 4 194 Unfälle. Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik sank damit die Zahl der Unfälle gegenüber dem Vorjahresmonat um 200 Unfälle (−4,6 Prozent) und gegenüber dem Vormonat um 352 Unfälle (−7,7 Prozent).
Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:
Thüringen aktuell
Im Juni 2025 verzeichneten die Betriebe des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vormonat, wobei der Auslandsumsatz deutlich anstieg, während der Inlandsumsatz zurückging. Die Exportquote nahm zu und erreichte den höchsten Wert im Jahresverlauf. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Umsatz jedoch, trotz gleicher Zahl an Arbeitstagen, niedriger aus, was sich besonders in der Hauptgruppe „Investitionsgüterproduzenten“ widerspiegelte. Auch die Zahl der Beschäftigten ging leicht zurück, während die Produktivität pro Beschäftigten sowohl im Vormonats- als auch im Vorjahresvergleich anstieg.
Im Baugewerbe lagen im 1. Halbjahr dieses Jahres sowohl der Umsatz als auch die Produktivität über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Die Zahl der Beschäftigten ging dagegen zurück.
Im 1. Halbjahr 2025 verzeichnete das Bauhauptgewerbe einen Zuwachs der Umsätze und der Produktivität im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen nahmen die Zahl der Beschäftigten und der Auftragseingang ab.
Im Juni 2025 konnten sich die Thüringer Beherbergungsstätten und Campingplätze über mehr Gäste und Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr freuen. Im 1. Halbjahr gab es jedoch insgesamt einen Rückgang, sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen. Nur 2 der 11 Thüringer Reisegebiete – Erfurt und das Eichsfeld – verzeichneten im 1. Halbjahr 2025 ein Plus bei den Ankünften und Übernachtungen.
Im Juni 2025 stiegen die Verbraucherpreise in Thüringen im Vergleich zum Vorjahr an, blieben aber im Vergleich zum Vormonat unverändert. Auch die Inflationsrate blieb im Juni 2025 mit durchschnittlich 1,6 Prozent konstant. Obwohl die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke durchschnittlich um 1,6 Prozent stiegen, sanken die Gemüsepreise um 5,8 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2025 blieben die Preise stabil, wobei Preissteigerungen im Sektor Energie zu beobachten waren.
Im Juni 2025 sank die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat leicht, während sie im Vergleich zum Vorjahr anstieg. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern gab es einen Zuwachs an Arbeitslosen im Jahresvergleich, wobei der Anteil der Frauen an den Gesamtarbeitslosen leicht zurückging. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat leicht, lag jedoch höher als im Vorjahr. Besonders stark zeigte sich der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr, sowohl in Thüringen als auch deutschlandweit.
Bild: Stadtverwaltung Gotha -Sebastian Kohler
Thüringen en détail – Die Residenzstadt Gotha ist 1250 Jahre alt
Die amtliche Statistik liefert nicht nur Informationen auf Ebene der Bundesländer und Landkreise bzw. kreisfreien Städte. Für eine ganze Reihe von Kennziffern werden auch Daten für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden veröffentlicht. Das inhaltliche Spektrum dieser Zahlen reicht dabei von Informationen zur Bevölkerungsentwicklung über Wirtschaftsdaten bis hin zu Flächennutzung und Wohnsituation.
Der nachfolgende Beitrag zeichnet auf der Grundlage dieser regionalstatistischen Daten ein Porträt der Stadt Gotha, die vom 2. bis 4. Mai 2025 Gastgeber für den 19. Thüringentag war. Nach der Premiere 1996 in Altenburg wurde dieses mehrtägige Volksfest zunächst jährlich und seit 2007 im zweijährlichen Rhythmus durchgeführt. Veranstalter sind jeweils die Thüringer Landesregierung und die gastgebende Stadt. Gotha war bereits 2011 Ausrichterstadt des Thüringentags und ist damit die erste Kommune, in der ein Thüringentag zum 2. Mal durchgeführt wurde.
Neben dem Thüringentag beging Gotha im Jahr 2025 außerdem das 1?250-jährige Stadtjubiläum und das Jubiläum „125 Jahre Hochseilartistik Geschwister Weisheit“. Die Künstlerfamilie betreibt seit 1900 in mehreren Generationen Hochseilartistik und stammt aus einem Ortsteil von Gotha.
Baden-Württemberg und Thüringen im Vergleich: Konsumausgaben und Sparen der privaten Haushalte 1991 bis 2022
Auch über 3 Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung sind bei den Einkommen der privaten Haushalte noch erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland festzustellen. Dies betrifft trotz der Ausgleichswirkungen des deutschen Steuer-, Abgaben- und Sozialsystems auch das Verfügbare Einkommen, weshalb den privaten Haushalten in Ostdeutschland durchschnittlich weniger Geldmittel für Konsumausgaben und für Ersparnisbildung zur Verfügung stehen. Die damit verbundenen Fragen und Auswirkungen auf die allgemeinen Lebensverhältnisse werden in diesem Beitrag beispielhaft für die Länder Baden-Württemberg und Thüringen näher analysiert. Wichtigste Datenquelle sind Ergebnisse des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“1), zusätzlich werden weitere Statistiken und Erhebungen herangezogen.
Auswahl aus den Veröffentlichungen der letzten 90 Tage:











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