Aktuelle Pressemitteilungen:

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Historisches Geburtentief 2025 in Thüringen
Weniger Frauen und gesunkene Geburtenrate als Ursache des Geburtenrückgangs
In Thüringen wurden 2025 11 052 Kinder geboren und damit 6 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 7 423 Geborene weniger als im Jahr 2016, als noch 18 475 Kinder zur Welt kamen. Der seit 2016 anhaltende Rückgang der Geburtenzahlen ist aus statistischer Perspektive auf zwei Ursachen zurückzuführen.

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Statistisches Monatsheft März 2026 veröffentlicht
Ein Blick auf die Statistische Gemeinde und Aufsatz über die Lohn- und Einkommensteuerstatistik
Das Thüringer Landesamt für Statistik (TLS) hat das Statistische Monatsheft für März 2026 veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem die Aufsätze „Wenn Thüringen eine Gemeinde mit 1 000 Personen wäre …“ und „Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2021 und gesonderte Betrachtungen der Gewinneinkünfte für Thüringen“. Des Weiteren wird die wirtschaftliche Entwicklung Thüringens für das Jahr 2025 beleuchtet.

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Zahl der vor Thüringer Gerichten verurteilten Personen weiterhin rückläufig
Nach ersten Ergebnissen der Strafverfolgungsstatistik standen im Jahr 2025 insgesamt 18 916 Personen wegen einer oder mehrerer Straftaten oder Vergehen vor einem Thüringer Gericht. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden 14 768 Angeklagte rechtskräftig verurteilt, d. h. gegen sie wurde eine Freiheitstrafe, Geldstrafe oder Strafarrest (bei allgemeinem Strafrecht) bzw. eine Jugendstrafe, Zuchtmittel oder Erziehungsmaßregel (bei Jugendstrafe) verhängt. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Verurteilten um 3,4 Prozent.

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Fast 60 Prozent der Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien
Stromeinspeisung in Thüringen im 1. Vierteljahr 2026
Thüringer Stromerzeuger speisten im 1. Vierteljahr 2026 nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik 2 567,5 Gigawattstunden (GWh) Strom in das Versorgungsnetz ein. Die eingespeiste Strommenge ist gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent gesunken. 59,4 Prozent des gesamten Einspeisevolumens (1 526,1 GWh) stammten aus regenerativen Quellen und 40,6 Prozent (1 041,3 GWh) aus konventionellen Energieträgern.

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400 Gramm Thüringer Speisefisch pro Jahr und Kopf produziert
Aquakultur 2025 in Thüringen
2025 erzeugten 46 Thüringer Aquakulturbetriebe 809 Tonnen Speisefisch. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 2 Tonnen Speisefisch mehr als 2024. Jeder Thüringerin und jedem Thüringer standen im gesamten Jahr 2025 somit rein rechnerisch 400 Gramm Speisefisch aus heimischer Produktion zur Verfügung.

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Vorläufiges Ergebnis der Landratswahl im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Die Wahl des Landrats für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt fand am 7. Juni 2026 statt. Dem Thüringer Landesamt für Statistik wurde das vorläufige amtliche Ergebnis übermittelt.
Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:
Thüringen aktuell
Die Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten verzeichneten 2025 insgesamt eine positive Umsatzentwicklung, die sich allerdings nur beim Auslandsumsatz widerspiegelte. Die Zahl der Beschäftigten ging zurück und die Produktivität erhöhte sich. Umsatzzuwächse wurden auch in einigen der wichtigsten Wirtschaftszweige verzeichnet. Positiv hervorzuheben ist auch, dass die Exportquote im Vergleich zum Jahr 2024 gesteigert werden konnte.
Das Baugewerbe in Thüringen verzeichnete im Jahr 2025 ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr, getragen durch einen höheren Umsatz im Bauhauptgewerbe, während sich das Ausbaugewerbe rückläufig entwickelte. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl und die Arbeitsstunden gingen zurück. Gleichzeitig stieg die Produktivität an. Innerhalb des Bauhauptgewerbes zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Während der öffentliche und Straßenbau sowie der gewerbliche Bau Umsatzzuwächse verzeichneten, musste der Wohnungsbau Rückgänge hinnehmen.
Im Jahr 2025 stagnierte die Thüringer Tourismusbranche erstmals nach der Corona-Krise. Zwar stieg die Zahl der Gäste gegenüber dem Vorjahr leicht an, aber die Übernachtungszahlen waren rückläufig. Der Zuwachs der Gästezahlen wurde allein durch inländische Gäste getragen. Eine positive Entwicklung der Gäste und Übernachtungen war nur bei 2 der 11 Thüringer Reisegebiete zu beobachten. Deutliche Zuwächse verzeichnete hierbei die Region Erfurt. Differenziert nach Betriebsarten entwickelten sich die Hotels positiv, wohingegen die Nachfrage bei fast allen anderen Betriebsarten rückläufig war. Besonders bei den Erholungs- und Ferienheimen wurden starke Einbußen gemeldet.
2025 schwächte sich die Jahresteuerungsrate in Thüringen weiter ab und lag im Jahresdurchschnitt merklich unter dem Niveau des Vorjahres. Allerdings gab es in fast allen Lebensbereichen Preissteigerungen, am stärksten bei anderen Waren und Dienstleistungen sowie im Bildungswesen. Dagegen sanken die Preise für Heizöl und Kraftstoffe und wirkten damit dämpfend auf die Teuerung. Insgesamt blieb die Preisentwicklung über das Jahr hinweg relativ stabil.
Im Jahresdurchschnitt 2025 lag die Arbeitslosenzahl in Thüringen über dem Niveau des Vorjahres. Der Zuwachs betraf sowohl Männer als auch Frauen, wobei er bei den Männern ausgeprägter ausfiel. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen stieg die Arbeitslosigkeit besonders deutlich an. Auch die Arbeitslosenquote nahm leicht zu und lag geringfügig über dem Bundesdurchschnitt, jedoch deutlich unter dem Niveau der neuen Bundesländer.
Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2021 und gesonderte Betrachtungen der Gewinneinkünfte für Thüringen
Die Lohn- und Einkommensteuerstatistik ist eine Sekundärstatistik und enthält alle Einkommensteuerveranlagungen, die bis 2 ¾ Jahre nach Ende des Veranlagungszeitraums durchgeführt wurden, sowie die Angaben der elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen derjenigen Bruttolohn-Empfänger und -Empfängerinnen, die nicht veranlagt wurden. Steuererklärungen, die nach Ende des Veranlagungsjahres noch nicht abgegeben oder bearbeitet wurden sowie die Ergebnisse von Einsprüchen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden sind, werden nicht berücksichtigt.
Seit dem Veranlagungsjahr 2012 sind auch sogenannte Nur-Sparzulagenfälle und Verlustfeststellungen enthalten. Da die Statistik zum weitaus größten Teil auf den Ergebnissen der maschinellen Einkommensteuerveranlagungen der Finanzverwaltung beruht, muss die Fertigstellung der Veranlagungen abgewartet werden, bevor die amtliche Statistik die Daten aufbereiten und verarbeiten kann. Aus diesem Grund können Ergebnisse erst 3 ½ Jahre nach dem Ende des Veranlagungszeitraumes veröffentlicht werden.
Wenn Thüringen eine Gemeinde mit 1 000 Personen wäre…
Am 31.12.2024 lebten 2 100 277 Menschen im Freistaat Thüringen. 30 454 Personen sind im Jahr 2024 gestorben, 11 803 Babys wurden geboren. 57 787 Zuzüge und 53 272 Fortzüge wurden registriert. Die Anzahl der ausländischen Bürger und Bürgerinnen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6 089 Menschen auf nunmehr 174 668 Menschen an. Ein Teil dieser und viele weitere Zahlen aus circa 300 Statistiken findet man im 668 Seiten starken Statistischen Jahrbuch Thüringen, welches der Öffentlichkeit vom Thüringer Landesamt für Statistik zur Verfügung gestellt wird. Ob 11 803 Babys, 53 272 Fortgezogene oder 174 668 Ausländer gemessen an der Gesamtbevölkerung nun viel oder wenig ist, lässt sich ohne weitere Recherchen und Berechnungen meist nicht sagen. Um diese Daten etwas greifbarer zu machen und die Größenordnungen an der ein oder anderen Stelle besser einordnen zu können, werden im Folgenden eine Reihe ausgewählter Werte so dargestellt, als würden in Thüringen nicht 2 100 277 Menschen leben, sondern lediglich 1 000 Menschen. Gespickt werden die so aufbereiteten Daten noch von spezifischen Zusatzinformationen.
Angenommen im Freistaat Thüringen hätten am 31.12.2024 genau 1 000 Personen existiert, so wären 506 von ihnen weiblichen Geschlechts und 494 Personen männlichen Geschlechts gewesen.
Auswahl aus den Veröffentlichungen der letzten 90 Tage:













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