Aktuelle Pressemitteilungen:

Neue Haushaltevorausberechnung für Thüringen bis 2045
Aufsatz erklärt den Rückgang der Privathaushalte
Der Trend zu weniger und kleineren Haushalten wird in Zukunft weiter anhalten. Das zeigt die neue Haushaltevorausberechnung des Thüringer Landesamtes für Statistik, die auf der Basis der 4. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung erstellt wurde. Die demografischen Ursachen für diese Entwicklung analysiert der aktuelle Aufsatz zur Haushaltevorausberechnung, welcher im Statistischen Monatsheft Juni 2026 enthalten ist. Die sinkende Einwohnerzahl Thüringens führt dazu, dass sich die Zahl der Haushalte bis 2045 gegenüber 2025 um 13,7 Prozent bzw. 148 Tausend auf 930 Tausend Haushalte reduzieren wird. Von diesem Rückgang werden alle Haushaltsgrößen betroffen sein.

Statistisches Monatsheft Juni 2026 veröffentlicht
Ergebnisse der Haushaltevorausberechnung 2045
Das Thüringer Landesamt für Statistik hat das Statistische Monatsheft für Juni 2026 veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem den Aufsatz „Weniger und kleinere Haushalte in Thüringen 2045 - Ergebnisse der neuen Haushaltevorausberechnung“. Des Weiteren wird ein Blick auf georeferenzierte Daten sowie Väter und Elterngeld geworfen.

Bild: romankrykh (Adobe Stock)
Regionales Ranking: Ilm-Kreis bleibt Umsatz- Spitzenreiter im 1. Halbjahr 2026
Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten registrierten im Berichtsmonat Juni 2026 (bei 4 Arbeitstagen mehr als im Mai 2026) einen nominalen Gesamtumsatz (inklusive sonstiger Umsätze) von rund 3,3 Milliarden Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belief sich der im bisherigen Jahresverlauf kumulierte Gesamtumsatz auf rund 18,0 Milliarden Euro und verblieb somit um 4,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (bei gleicher Anzahl der Arbeitstage).

Positive Entwicklung der Auftragseingänge und Umsätze der Thüringer Industriebetriebe im Juni 2026
Im Juni 2026 meldeten die berichtspflichtigen Thüringer Industriebetriebe einen Anstieg der Auftragseingänge und der Umsätze im Vergleich zum Vormonat. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, trugen sowohl höhere Inlands- als auch Auslandsaufträge und -umsätze dazu bei.

Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nahezu unverändert
Im Jahr 2025 begannen 10 338 Personen in Thüringen eine Ausbildung gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO). Damit blieb nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gegenüber dem Jahr zuvor nahezu unverändert (+75 Personen; +0,7 Prozent). Die Zahl der Auszubildenden insgesamt stieg von 26 476 Personen am Jahresende 2024 auf 26 856 Personen (+1,4 Prozent) am Jahresende 2025.

Bild: anncapictures (Pixabay)
Ziegel, Holz und Porenbeton sind bevorzugte Baustoffe im Neubau
Baugenehmigungen im 1. Halbjahr 2026
Im 1. Halbjahr 2026 wurden in Thüringen 849 Neubauwohnungen und 212 Wohnungen, die durch bauliche Veränderung entstehen sollen, genehmigt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Neubaugenehmigungen um 7,5 Prozent unter dem Wert des Bezugszeitraumes 2025.
Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:
Thüringen aktuell
Die wirtschaftliche Entwicklung im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe verlief im März 2026 mehrheitlich positiv. Die nominalen Umsätze der berichtspflichtigen Thüringer Betriebe lagen deutlich über den Ergebnissen des Vormonats und sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat nur leicht. Dabei stieg vor allem der nominale Auslandsumsatz stark an, sowohl im Vergleich zu März 2025 als auch zu Februar 2026. Der Inlandsumsatz stieg jedoch nur im Vergleich zum Vormonat, gegenüber dem Vorjahresmonats sank er. Auch die nominalen Auftragseingänge stiegen sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahresmonat.
In den berichtspflichtigen Betrieben des Bauhauptgewerbes stieg der nominale Umsatz im März 2026 im Vergleich zum Vorjahr in fast allen Bausparten an. Nur im gewerblichen Bau wurde ein Umsatzrückgang verzeichnet. Die Beschäftigtenzahl hielt sich beinahe konstant. Sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden mehr Arbeitsstunden geleistet. Auch die Auftragslage hat sich gegenüber März 2025 und Februar 2026 stark verbessert.
Das Ausbaugewerbe entwickelte sich ebenfalls positiv. Im 1. Quartal dieses Jahres stieg der nominale Gesamtumsatz in den berichtspflichtigen Bertrieben im Vergleich zum Vorjahresquartal. Ebenso waren dort mehr Beschäftigte angestellt. Im 1. Quartal 2026 erhöhten sich die Zahlen der Gäste und der Übernachtungen in den Thüringer Tourismusbetrieben im Vergleich zum Vorjahr. Den stärksten Anstieg verzeichnete hier das Reisegebiet Altenburger Land. Auch der Thüringer Wald als beliebteste Region verzeichnete Zuwächse bei den Gäste- und Übernachtungsaufkommen.
Die Arbeitslosenzahl in Thüringen sank im März 2026 im Vergleich zum Vormonat, dabei besonders stark bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Arbeitslosigkeit jedoch erneut an. Die bundesweite Arbeitslosenzahl verringerte sich ebenfalls im Vergleich zum Vormonat, stieg aber auch im Jahresvergleich. Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag im März 2026 bei 6,4 Prozent, leicht niedriger als in Thüringen. Die Zahl der arbeitslosen Heranwachsenden in Thüringen verringerte sich leicht gegenüber dem Vormonat, war jedoch höher als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es deutlich mehr offene Arbeitsstellen in Thüringen.
Weniger und kleinere Haushalte in Thüringen 2045 - Ergebnisse der neuen Haushaltevorausberechnung
Private Haushalte stellen die kleinste gemeinsam wirtschaftende Einheit von Personen dar. Viele private und öffentliche Güter wie Teile der Wohnungsausstattung und Infrastruktur werden nicht von einzelnen Personen, sondern von Haushalten nachgefragt. Die Daten zur Anzahl und Größe privater Haushalte dienen somit Wirtschaft und Verwaltung als wichtige Planungsgrundlage. Mit Hilfe der Ergebnisse der Haushaltevorausberechnung kann die zukünftig zu erwartende Anzahl und Struktur der Privathaushalte ermittelt werden. Die vorliegende Analyse liefert darüber hinaus einen tieferen Einblick in das Haushaltsbildungsverhalten der verschiedenen Altersgruppen und die Entwicklung der einzelnen Haushaltsgrößen.
Mit dieser Analyse wird die Aufsatzreihe zum Projekt „THÜRINGEN 2045“ begonnen, welches die Ergebnisse der Anschlussrechnungen zur 4. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung (4. rBv) anschaulich einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Ein Aufsatz zur Entwicklung der Bevölkerung Thüringens und seiner Kreise wurde bereits im Statistischen Monatsheft April 2026 des Thüringer Landesamtes für Statistik und auf dem Internetportal „THÜRINGEN 2045“ veröffentlicht. Aufsätze zur Vorausberechnung der Erwerbspersonen, der Kindertagesbetreuung und Schülerzahlen, der Pflegebedürftigen und der Krankenhausfälle werden sukzessive folgen.
Auswahl aus den Veröffentlichungen der letzten 90 Tage:









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