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Besuche öffentlicher Theater je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in der Spielzeit 2022/23 in Thüringen gezählt




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Aktuelle Pressemitteilungen:

zur Pressemitteilung 072 vom 27. März 2026: „Ausgabe 2025 der Veröffentlichung „Thüringer Kreise im Vergleich“ erschienen<br><thin>Ärztlicher Versorgungsgrad verbesserte sich</thin>“ im PDF-Format

Bild: Thüringer Landesamt für Statistik

Dieses Werk ist lizensiert unter CC BY 4.0  

Pressemitteilung 072 vom 27. März 2026

Ausgabe 2025 der Veröffentlichung „Thüringer Kreise im Vergleich“ erschienen
Ärztlicher Versorgungsgrad verbesserte sich

Das Thüringer Landesamt für Statistik hat die aktuelle Ausgabe der Publikation „Thüringer Kreise im Vergleich“ veröffentlicht. Die Neuerscheinung beschäftigt sich mit der Entwicklung der einzelnen Landkreise und der kreisfreien Städte Thüringens. Dabei werden neben den Informationen zu den allgemeinen und geografischen Angaben auch wirtschaftliche und soziale Strukturen mit Entwicklungstendenzen aufgezeigt. Die Broschüre liefert umfangreiche statistische Daten zu Themen wie Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Gesundheit und Finanzen. Die Zahlen beziehen sich vorrangig auf das Jahr 2024 und werden mit den Daten aus dem Jahr 2022 verglichen. Neben absoluten Werten werden auch Veränderungsraten und prozentuale Anteile dargestellt.

zur Pressemitteilung 071 vom 27. März 2026: „Zahl der Entbindungskliniken seit 1991 fast halbiert<br><thin>Neuer Krankenhausatlas zeigt regionale Erreichbarkeit von (Fach-)Kliniken</thin>“ im PDF-Format

Bild: Thüringer Landesamt für Statistik

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Pressemitteilung 071 vom 27. März 2026

Zahl der Entbindungskliniken seit 1991 fast halbiert
Neuer Krankenhausatlas zeigt regionale Erreichbarkeit von (Fach-)Kliniken

Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen hierzulande hat sich seit der deutschen Vereinigung halbiert. Gab es in Thüringen im Jahr 1991 noch 35 Krankenhäuser, in denen Kinder entbunden wurden, waren es 2024 nur noch 19 – ein Rückgang um 45,7 Prozent, wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt. Die Zahl der Geburten war 2024 in Thüringer Krankenhäusern um 35,5 Prozent niedriger als 1991.

zur Pressemitteilung 070 vom 26. März 2026: „Umsatzrückgang, aber positive Auftragslage zum Jahresbeginn im Thüringer Bauhauptgewerbe “ im PDF-Format
Pressemitteilung 070 vom 26. März 2026

Umsatzrückgang, aber positive Auftragslage zum Jahresbeginn im Thüringer Bauhauptgewerbe

Die Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen meldeten im Januar 2026 einen nominalen baugewerblichen Umsatz in Höhe von rund 83,5 Millionen Euro. Das entspricht laut Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einem Rückgang von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

zur Pressemitteilung 069 vom 26. März 2026: „Erneuter Rückgang des Arbeitsvolumens in Thüringen“ im PDF-Format
Pressemitteilung 069 vom 26. März 2026

Erneuter Rückgang des Arbeitsvolumens in Thüringen

Im Jahr 2025 wurden von allen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Thüringen 1,4 Milliarden Arbeitsstunden erbracht. Das Arbeitsvolumen ging damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent zurück, teilt das Thüringer Landesamt für Statistik auf Basis erster Berechnungen mit. Je erwerbstätige Person wurde hingegen im gleichen Zeitraum ein Anstieg um 0,2 Prozent auf durchschnittlich 1 363 Stunden verzeichnet. Durch die gleichzeitig deutliche Abnahme der Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 Prozent führte die Zunahme der Pro-Kopf-Arbeitszeit allerdings nicht zu einem Anstieg des Arbeitsvolumens. Auch deutschlandweit fiel das Arbeitsvolumen geringer aus als im Vorjahr (−0,2 Prozent). Die Spannbreite der Veränderungsraten auf Ebene der Bundesländer variierte von +0,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen bis −1,4 Prozent in Sachsen-Anhalt.

zur Pressemitteilung 068 vom 25. März 2026: „Auskunftsdienst und Pressestelle des TLS ziehen Bilanz<br><thin>1 500 Anfragen und 318 Pressemitteilungen</thin>“ im PDF-Format
Pressemitteilung 068 vom 25. März 2026

Auskunftsdienst und Pressestelle des TLS ziehen Bilanz
1 500 Anfragen und 318 Pressemitteilungen

Der Auskunftsdienst und die Pressestelle des Thüringer Landesamtes für Statistik (TLS) bilden als zentrale Ansprechpartner die Schnittstellen zwischen Behörde und Öffentlichkeit. Im Rahmen des Bürger- und Medienservice werden hier zum einen die verschiedensten Anfragen von Interessierten und Online-Besuchern bearbeitet und zum anderen die Daten der amtlichen Statistik in Form von Pressemitteilungen aufbereitet und veröffentlicht. Jährlich zieht das TLS Bilanz, wie viele Auskunftsersuchen eingegangen sind und welche Themen hierbei besonders gefragt waren. Dabei wurden im Jahr 2025 insgesamt gut 1 500 Anfragen gezählt, die den Auskunftsdienst und die Pressestelle des TLS aus der Bevölkerung, den Medien, von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie aus der Politik erreichten. Hinzu kommen viele weitere Anfragen, die direkt an die Fachbereiche oder das Büro des Landeswahlleiters gerichtet wurden.

zur Pressemitteilung 067 vom 25. März 2026: „86,9 Milliarden Euro steuerbarer Umsatz in 2024<br><thin>1,4 Prozent weniger als 2023</thin>“ im PDF-Format
Pressemitteilung 067 vom 25. März 2026

86,9 Milliarden Euro steuerbarer Umsatz in 2024
1,4 Prozent weniger als 2023

Im Jahr 2024 erzielten 64 235 umsatzsteuerpflichtige Unternehmen mit Hauptsitz in Thüringen einen nicht preisbereinigten steuerbaren Umsatz in Höhe von 86,9 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank der steuerbare Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent. Im Durchschnitt erwirtschaftete jedes Thüringer Unternehmen einen Umsatz von 1 353 Tausend Euro.

Weitere Pressemitteilungen

Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:

Thüringen aktuell - Ausgabe Dezember 2025 im PDF-Format öffnen

Bild: Thüringer Landesamt für Statistik

Dieses Werk ist lizensiert unter CC BY 4.0  

aus dem Monatsheft Dezember 2025

Thüringen aktuell

Die wirtschaftliche Lage verlief im Monat September 2025 im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe durchaus positiv. Im Vergleich zum Vormonat gab es einen deutlichen Umsatzanstieg und sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft konnte im zweistelligen Bereich zulegen. Auch die Auftragseingänge lagen über dem Vormonatsniveau. Mit dem Rückgang der Beschäftigtenzahl stieg die Produktivität spürbar an (bei 1 Arbeitstag mehr). Im Vergleich zum September 2024 stiegen der Umsatz und die Produktivität an. Die Zahl der Beschäftigten war allerdings rückläufig. Auch die Exportquote lag leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Auftragseingänge stiegen im September 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat an, sowohl im Inland als auch im Ausland (bei 2 Arbeitstagen mehr).

Im 3. Quartal 2025 sanken die Umsätze und die Beschäftigtenzahl im Baugewerbe im Vergleich zum Vorjahresquartal, wohingegen sich die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) erhöhte. Im Bauhauptgewerbe stieg der Umsatz im September 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat an, wobei auch 1 Bausparte positive Umsätze im zweistelligen Bereich verzeichnete. Die Zahl der Beschäftigten und der Auftragseingang gingen zurück, während die Produktivität deutlich anstieg.

Im September 2025 verzeichnete der Tourismus in Thüringen gegenüber dem Vorjahresmonat einen Anstieg bei den Gästezahlen und Übernachtungen, jedoch nur im Inlandstourismus. Für den Zeitraum von Januar bis September war insgesamt ein leichter Rückwärtstrend zu beobachten. Allerdings sanken besonders die Ankünfte und die Übernachtungen ausländischer Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Regional gab es unterschiedliche Entwicklungen: Während einige Reisegebiete Zuwächse bei den Übernachtungen oder den Ankünften verzeichneten bzw. die Stadt Erfurt sogar für beide Merkmale, blieben andere, wie der Thüringer Wald und Südharz-Kyffhäuser, hinter dem Vorjahresniveau zurück. Deutschlandweit zeigte sich insgesamt eine stärkere positive Entwicklung im Tourismus als in Thüringen.

Die Verbraucherpreise stiegen im September 2025 gegenüber dem Vormonat, und auch die Inflationsrate nahm zu. Nur im Bereich „Post und Telekommunikation“ gab es leichte Preisrückgänge, während die Preise im Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“ am stärksten stiegen. Hierunter fallen beispielsweise Dienstleistungen sozialer Einrichtungen, wie die ambulante und stationäre Pflege, und Versicherungsdienstleistungen. Durch die saisonale Umstellung von Sommer- auf Winterkollektionen verteuerten sich die Preise zum Vormonat bei Bekleidung spürbar.

Im September 2025 ging im Vergleich zum Vormonat die Zahl der Arbeitslosen in Thüringen ebenso wie die Arbeitslosenquote leicht zurück. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg allerdings die Arbeitslosenzahl an. Auch die Jugendarbeitslosigkeit verringerte sich zwar im Monatsvergleich, war jedoch ebenso höher als im Vorjahr. Bundesweit zeigte sich ebenfalls ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat, allerdings lag sie auch hier über dem Vorjahresniveau. Die Zahl der offenen Stellen in Thüringen nahm gegenüber dem Vormonat etwas zu und stieg auch im Vorjahresvergleich an.

Aufsatz „Zensus 2022 – Haushalte und Familien nach Größe, Haushaltstypen und Lebensformen“ im PDF-Format öffnen
aus dem Monatsheft Dezember 2025

Zensus 2022 – Haushalte und Familien nach Größe, Haushaltstypen und Lebensformen

Der Zensus 2022 lieferte zum Stichtag 15. Mai 2022 ein flächendeckendes Bild darüber, wie viele Menschen in Deutschland lebten, wie sie wohnten und arbeiteten. Er wurde als registergestützte Bevölkerungszählung durchgeführt, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wurde. Ziel war die Ermittlung verlässlicher Bevölkerungszahlen für Gemeinden, Bundesländer und die Bundesrepublik insgesamt. Verschiedene gesetzliche Grundlagen enthalten Vorbereitungs- und Durchführungsregelungen zum Zensus 2022.

Neben der Feststellung der amtlichen Bevölkerungszahlen war es ein wichtiges Ziel des Zensus 2022, Daten über die Anzahl und Struktur von Haushalten und deren Wohnsituation zu gewinnen. Dieses Verfahren wird als Haushaltegenerierung bezeichnet. Bei der Haushaltegenerierung geht es darum, Haushaltszusammenhänge zu ermitteln. Zusätzlich wird mit dem Verfahren eine Beziehung zwischen den Haushaltsmitgliedern geknüpft, beispielsweise Eltern- Kind-Beziehungen sowie Ehen oder Lebenspartnerschaften. Die Haushaltegenerierung basierte auf registergestützten Informationen und ergänzenden Daten aus den primärstatistischen Erhebungen der Haushaltebefragung, der Befragung an Sonderbereichen sowie der Gebäude- und Wohnungszählung. Auf dieser Grundlage entstand ein Gesamtdatenbestand, der auf verschiedenen regionalen Ebenen vielfältige Auswertungen zu Haushalts-, Familien- und Wohnverhältnissen in Deutschland ermöglichte.

Der folgende Aufsatz beschreibt, wie groß Haushalte in Thüringen und Deutschland sind, welche Haushaltstypen es gibt und in welchen Lebensformen Menschen zusammenlebten.

Aufsatz „„Trade-off“ zwischen Aktualität und Genauigkeit – Betrachtungen zur Ergebnisstabilität des regionalen Bruttoinlandsprodukts“ im PDF-Format öffnen
aus dem Monatsheft Dezember 2025

„Trade-off“ zwischen Aktualität und Genauigkeit – Betrachtungen zur Ergebnisstabilität des regionalen Bruttoinlandsprodukts

„Baden-Württemberg: Rückgang der Wirtschaftsleistung in 2024 – Reales Bruttoinlandsprodukt sinkt um 0,4 Prozent“, so lautete der Titel der Pressemitteilung vom 28. März 2025 zu den vom Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder (AK VGRdL) herausgegebenen vorläufigen Wirtschaftsdaten auf Länderebene. Und bereits Anfang des Jahres teilte das Statistische Bundesamt auf seiner Pressekonferenz vom 15. Januar 2025 mit: „Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,2 Prozent gesunken“.

Von allen Kennzahlen der amtlichen Statistik stehen die ersten Ergebnisse für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des vorangegangen Berichtsjahres bzw. die Veränderung des preisbereinigten BIP gegenüber dem jeweiligen Vorjahr – das Wirtschaftswachstum – besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit und Politik. Kritisch betrachtet werden dabei, alle Jahre wieder, vor allem Revisionen, das heißt nachträgliche Überarbeitungen, der frühzeitig veröffentlichten, ersten BIP-Wachstumsraten auf Länderebene. Die Nutzerinnen und Nutzer stellen überaus hohe Ansprüche an diese statistische Kennzahl zur konjunkturellen Entwicklung: Einerseits sollen die BIP-Ergebnisse möglichst zeitnah bereitgestellt, andererseits aber möglichst nicht mehr revidiert werden. Für die amtliche Statistik ist dies ein erheblicher, wenn nicht gar unmöglicher Spagat zwischen Aktualität und Genauigkeit.

Im vorliegenden Beitrag werden daher das Berechnungsverfahren des regionalen BIP vorgestellt und wesentliche Abweichungsursachen zwischen den Ergebnissen der verschiedenen Veröffentlichungszeitpunkte analysiert.