Aktuelle Pressemitteilungen:

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Regionales Ranking: Ilm-Kreis bleibt Umsatz- Spitzenreiter, trotz deutlicher Rückgänge im bisherigen Jahresverlauf
Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten registrierten im Berichtsmonat Mai 2026 (bei 2 Arbeitstagen weniger als im April 2026) einen nominalen Gesamtumsatz (inklusive sonstiger Umsätze) von rund 2,8 Milliarden Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belief sich der im bisherigen Jahresverlauf kumulierte Gesamtumsatz auf rund 14,7 Milliarden Euro und verblieb somit um 6,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (bei 2 Arbeitstagen weniger).

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Rückläufige Entwicklung der Auftragseingänge und Umsätze der Thüringer Industriebetriebe im Mai 2026
Im Mai 2026 meldeten die berichtspflichtigen Thüringer Industriebetriebe einen Rückgang der Auftragseingänge und der Umsätze im Vergleich zum Vormonat. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, trugen sowohl niedrigere Inlands- als auch Auslandsaufträge und -umsätze dazu bei.

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Mehr Gewerbeanmeldungen in Thüringen von Januar bis Mai 2026
Die Thüringer Gewerbeämter meldeten von Januar bis Mai 2026 mehr Gewerbeanmeldungen und weniger Gewerbeabmeldungen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich die Anzahl der Anmeldungen auf 5 569 Anzeigen (+363 Anzeigen bzw. +7,0 Prozent). Die Anzahl der Gewerbeabmeldungen sank dagegen auf 4 658 Anzeigen (−434 Anzeigen bzw. −8,5 Prozent).

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Erneuter Höchststand an Gefährdungseinschätzungen zum Kindeswohl in Thüringen im Jahr 2025
In 4 von 5 Fällen Gefährdung durch eigene Eltern
Im Jahr 2025 wurden von den Thüringer Jugendämtern 5 122 Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung durchgeführt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war das im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 168 Gefährdungseinschätzungen bzw. 3,4 Prozent und damit ein erneuter Höchststand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2012.

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Investitionen in neue Nichtwohngebäude
Die Bauaufsichtsbehörden gaben in den ersten 5 Monaten 2026 im Nichtwohnbau 245 neue Gebäude zum Bau frei, mit einer zum Zeitpunkt der Baugenehmigung veranschlagten Baukostensumme von 215 Millionen Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden gegenüber dem Vorjahreszeitraum 21 neue Gewerbeobjekte weniger (−7,9 Prozent) geplant. Der Investitionszuwachs beläuft sich auf 10 Millionen Euro (+5,0 Prozent).

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Statistisches Monatsheft April 2026 veröffentlicht
Die amtliche Statistik im Spannungsfeld zwischen Nutzerbedarf und Bürokratieabbau und ein Blick auf die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in den Thüringer Kreisen bis 2045
Das Thüringer Landesamt für Statistik hat das Statistische Monatsheft für April 2026 veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem die Aufsätze „Die amtliche Statistik im Spannungsfeld zwischen Nutzerbedarf und Bürokratieabbau“ und die „Zukünftige Bevölkerungsentwicklung in den Thüringer Kreisen bis 2045“ auf Basis der 4. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung.
Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:
Thüringen aktuell
Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten starteten mit einem Plus beim nominalen Umsatz und beim Auftragseingang (preisbereinigt) in das neue Jahr (im Vergleich zum Vormonat). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging der nominale Umsatz und Auftragseingang (preisbereinigt) zurück. Es ist zu beachten, dass die zugrundeliegende monatliche Erhebung Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten erfasst. Betriebe von Unternehmen mit 20-49 (in ausgewählten Wirtschaftszweigen ab 10) Beschäftigten berichten einmal jährlich in der entsprechenden Jahreserhebung. Schwankungen in den Beschäftigtenzahlen führen somit zu Anpassungen der Berichtskreise der Erhebungen. Dies gilt es bei der Auswertung der Erhebungsergebnisse, vor allem von Vorjahresvergleichen, zu berücksichtigen.
Im Januar 2026 verzeichnete das Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahresmonat einen nominalen Umsatzrückgang, allerdings stiegen die nominalen Auftragseingänge an. Auch im Baugewerbe sind mögliche Anpassungen des Berichtskreises aufgrund geänderter Beschäftigtenzahlen der meldepflichtigen Betriebe zu berücksichtigen.
Die Beherbergungsstätten in Thüringen erlebten zu Beginn des Jahres 2026 zwar einen leichten Anstieg der Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Die Gästezahlen gingen aber insgesamt zurück. Während die Zahl der inländischen Gäste ebenfalls sank, stieg diese bei den ausländischen Gästen leicht an.
Die Verbraucherpreise verzeichneten im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat einen leichten und im Vergleich zum Vorjahresmonat einen etwas deutlicheren Anstieg. Bei fast allen Hauptgruppen stiegen die Preise im Vergleich zu Januar 2025, insbesondere im Bildungswesen. Im Vergleich zu Dezember 2025 sanken die Preise für Bekleidung und Schuhe. Ausschlaggebend dafür waren Preissenkungen infolge der Rabattaktionen des Winterschlussverkaufes.
Im Januar 2026 verzeichnete Thüringen einen Anstieg der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat. Sowohl männliche als auch weibliche Arbeitslose waren betroffen, wobei der Frauenanteil leicht zurückging. Bundesweit stieg die Arbeitslosigkeit ebenfalls, wobei die neuen Bundesländer einen höheren Anstieg verzeichneten als die alten. Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren stieg sowohl in Thüringen als auch bundesweit an.
Die amtliche Statistik im Spannungsfeld zwischen Nutzerbedarf und Bürokratieabbau -
Eine Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftsdaten
Statistiken vermessen das Land und seine Gesellschaft. Die amtliche Statistik spielt eine entscheidende Rolle im modernen Staat. Sie dient der systematischen Erhebung, Verarbeitung und Analyse von Daten, die für die unterschiedlichsten Nutzer von erheblichem Interesse sind, weil sie über unsere Lebensverhältnisse, die Wirtschaft und die Umwelt detailliert Auskunft geben. Der Zweck der amtlichen Statistik liegt darin, eine zuverlässige und objektive Informationsbasis für Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Bildung, Verwaltung, Journalismus sowie für alle anderen Interessenten bereitzustellen.
Statistik benötigt Daten. Regelmäßig und verstärkt in jüngerer Vergangenheit wird jedoch die Forderung erhoben, die mit den statistischen Datenerhebungen verbundenen, gesetzlich angeordneten Auskunfts- und Berichtspflichten zu reduzieren. Vor allem Unternehmen und ihre Verbände wenden sich mit dieser Erwartung an die Politik, die ihrerseits insbesondere durch Gesetzgebung zur Entbürokratisierung auf dieses Ziel hinwirken soll und hinwirken will.
Nicht nur die politischen Entscheidungsträger, sondern auch die Statistikämter haben sich dieser Forderung angenommen. Es werden Methoden und Verfahren auf den Prüfstand gestellt, um einerseits dem Interesse der Nutzer an einer möglichst umfassenden Datenbasis gerecht zu werden, andererseits die Auskunftspflichtigen zu entlasten.
Zwischen dem Nutzerbedarf, der sich vor allem an Zuverlässigkeit, Regelmäßigkeit, Aktualität, Kohärenz und Vergleichbarkeit des statistischen Datenangebotes ausrichtet, und der angestrebten Reduktion von statistischen Auskunftspflichten besteht allerdings ein Spannungsfeld. Zu dessen Auflösung kann ein Vorschlag beitragen, den die Kommission „Zukunft Statistik“6) unterbreitet hat und der am Ende dieses Aufsatzes aufgegriffen und modifiziert werden soll.
Zukünftige Bevölkerungsentwicklung in den Thüringer Kreisen bis 2045 -
Ergebnisse der 4. regionalisierten
Bevölkerungsvorausberechnung
Seit der Veröffentlichung der 3. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung für die Thüringer Kreise 2023 sind nur wenige Jahre vergangen. Trotzdem haben sich die demografischen Entwicklungen gegenüber den damaligen Annahmen zum Teil deutlich verändert. Vor allem die Korrektur der Einwohnerzahl Thüringens durch den Zensus 2022 und der anhaltende Rückgang der Geburtenrate führten dazu, dass eine neue Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat erforderlich wurde. Sie kann als Grundlage für langfristige Planungen auf politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene dienen und aufzeigen, wie sich die Bevölkerung der Thüringer Kreise in den nächsten 2 Jahrzehnten entwickelt, wenn die neu formulierten Annahmen eintreffen. Der Aufsatz stellt die Annahmen und Ergebnisse der 4. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung (4. rBv) vor. Dabei werden sowohl die wesentlichen Kennzahlen für den Freistaat insgesamt als auch für die Thüringer Kreise bis 2045 erläutert. Zudem wirft der Aufsatz einen Blick auf die vergangene Entwicklung, da diese die Grundlage für die Vorausberechnung bildet.
Auswahl aus den Veröffentlichungen der letzten 90 Tage:











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